Besuch von Steffen Bilger (CDU) beim Förderverein

Steffen Bilger (MdB), parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion, hat den Förderverein Enztalbad besucht, um sich vor Ort über die aktuelle Situation und laufende Förderprojekte zu informieren. Der Besuch ging auf eine Einladung anlässlich des letztjährigen VaiBadFestes zurück, an welchem Hr. Bilger aufgrund von Terminkonflikten nicht hatte teilnehmen können. An dem Arbeitsgespräch nahmen neben dem Bundestagsabgeordneten der Kämmerer der Stadt Vaihingen/Enz, Alexander Kern sowie vier Vertreter des Fördervereins teil.

Zu Beginn des Treffens gab Thomas Schmid als Vorsitzender des Fördervereins einen Überblick über die Struktur des Vereins, die Lage im Enztalbad und den Status der aktuellen Förderprojekte. Im Zentrum der Diskussion stand der enorme Stellenwert des Enztalbades, insbesondere des Hallenbadbetriebs.

Ein Blick auf den Hallenbadbelegungsplan zeigt, dass die Wasserfläche stark frequentiert ist. Alle Anwesenden betonten, dass essenzielle Angebote wie das Anfängerschwimmen, die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, das Schulschwimmen sowie zahlreiche Kurse ganzjährig gesichert sein müssen. Ein reiner Freibadbetrieb ist aufgrund der Wetterabhängigkeit und der limitierten Öffnungszeiten im Jahr keine ausreichende Alternative.

Die Fördervereinsmitglieder warnten eindringlich vor den Konsequenzen einer möglichen Schließung des Hallenbades. Durch den damit einhergehenden Wegfall einer ganzjährig zugänglichen Wasserfläche wird die Zahl der Nichtschwimmer in und um Vaihingen/Enz drastisch steigen.  Bereits heute beträgt die Wartezeit auf einen Teilnahmeplatz im Anfängerschwimmkurs ein Jahr und länger. Für die DLRG Ortsgruppe, u.a mit angeschlossenem Wasserrettungsdienst sowie den Schwimmverein wäre die Schließung existenzbedrohend. Die Folgen sind auch hier komplex und vielschichtig. So wären beispielsweise auch Sportlehrkräfte, Aufsichtspersonal in Bädern sowie andere Vereine und externe Kursanbieter von Einschränkungen in der Rettungsschwimmerausbildung betroffen.

Erste konkrete Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene sind angelaufen und auch wenn diese bereits vielfach überzeichnet sind, gilt es dennoch entsprechend für Weitere vorbereitet zu sein um mögliche Projektskizzen für einen Hallenbadersatzbau zeitnah einreichen zu können.

Um den Betrieb des Bades langfristig zu sichern, wurden im weiteren Verlauf des Gesprächs verschiedene Lösungsansätze und strategische Instrumente diskutiert. Darunter weitere, nicht energetische,  Möglichkeiten der Kostenreduktion, u.a. durch ein angepasstes Betriebskonzept basierend auf eines Wasserflächenbedarfsplanes.

Abschließend waren sich die Gesprächsteilnehmer einig: Neben der notwendigen finanziellen Grundlage kann nur gemeinsam, mit dem kollektiven Zutun und dem Engagement aus Kommunalverwaltung, Vereinen und der gesamten Bevölkerung die unverzichtbare Wasserfläche für die Region dauerhaft gesichert werden.

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